NEWS

Die Buchreihe und Plattform
PHIL | Frames wurde im Jahr 2026 vom Bibliotheksausschuss der Universität Heidelberg erfolgreich angenommen. Die Initiatoren und Chefredakteure werden von einem redaktionellen Beirat unterstützt, der sich aus 15 Experten verschiedener Disziplinen aus 10 Ländern zusammensetzt.
Verankert in der Philosophie als historische und zeitgenössische Praxis des Verstehens von uns selbst und (unserer Beziehungen zur)
Welt, ist die Buchreihe ein Forum für die Erforschung der Bedingungen und Frames von Empfindungen, Wissen und Vernunft, die die Gesellschaft formen, stabilisieren und verändern. Sie beleuchtet, wie diese durch kreative Ausdrucksmöglichkeiten über Kunst, Design, Literatur, Sprache, Tanz, Musik, Technologieentstehen entstehen, auf uns einwirken und uns beeinflussen.
(Zu Informationen vgl.:
Forschungsprojekte)
Forschungsprojekt: Affective Perception and Design II

Mit dem neuen Forschungsprojekt bzw. den Experimenten in Parma und Hamburg knüpfen wir an erste Untersuchungen im Juni 2022 an. Die Frage danach, ob Laien im Gegensatz zu Designstudierenden Illustrationen und Design-Objekte anders bewerten steht dabei im Vordergrund.
Video-Vorträge
Öffentliche Vorträge und Diskussionen
Im Residenzschloss Rastatt, 18. Juli 2026, private: DebattierClub: Philosophy+: Ist Liebe die überzeugende Antwort auf moralisch korrektes Verhalten? Wie versteht die Bibel Liebe und warum grenzt sich Kant davon ab.
In Vienna, Austria, 26-29 May 2026, Vienna University of Technology. Langer Circle. International conference: Susanne K. Langer: Artistic Angels, Philosophical Circles, Poetic Dots, and Technical Lines. Talk on Susanne K. Langer as a fundamental researcher. Talk On the connection between living forms and synchronization as the basis of a communion or frames
Im Münster Schwarzach, Rheinmünster, 30.08.2025, private: DebattierClub: Philosophie +: Zeit, was ist das für uns? Mittelalterliche vs. aktuelles Verständnis: Augustinus v. Hippo im Verhältnis zu Ernst Cassirer und Jacques Derrida.
Im Schloss Favorite, Rastatt, 05.10.2024, private: Studium Generale Baden-Baden, Vortrag über: "Sie haben es sogar liebgewonnen” (Kant 1784). Über Rollenmodelle von Frauen (und Männern)
In Landau, 24.-28.09.2024,
Keynote speech der Bildwissenschaftlerin aus Deutschland Martina Sauer und des Neurowissenschaftlers aus Italien Giuseppe Di Cesare über:
Vitality forms in action, speech, and design: a powerful communication tool for social interactions
auf der internationalen Konferenz der Deutschen Gesellschaft für Semiotik
über
"Zeichen.Kulturen.Digitalität"
an der RPTU (Rheinland-Pfälzische Technische Universität) (Publikation in 2025 vorgesehen)
In Italien, Rom, 25. World Congress of Philosophy, Rom, 1.-8.08. 2024, Round-Table des Langer-Circle, Talk on Towards Vitality Semiotics and a New Understanding of the Conditio Humana in Susanne K. Langer
In Münster, Nordrhein-Westfalen, 23.05. – 25.05.2024, Vortrag über
Lady Gaga: Storytelling von Frau & Körper im postfaktischen Zeitalter auf dem
Symposium der Münster School of Design in Kooperation mit der Universität Regensburg über "Storytelling/Transdisziplinär – Symposium Crossmediale Ästhetiken und postmoderne Mythenmaschinen: Bildkritik und Kommunikation im postfaktischen Zeitalter" (Publikation in 2025 vorgesehen)
Blog
Anselm Kiefer. Auf den Spuren des Seins. Aquarelle und Bücher. HAUS KIEFER, Aquarelle und Bücher 1969-2017)
Themenführungen Kunst und Philosophie
Im Museum Frieder Burda
Baden-Baden
bis 10. Januar 2027
Deutsch und Englisch, 60 min.
Dr. phil. Martina Sauer
Entfaltung der Farbe. Simon Hantaï
Schwerpunktthema der Führung:
Wie und was lösen Farbe und Form in uns aus?
Termin nach Vereinbarung, 60 Min (in Deutsch und Englisch)
Tel. +49 (0)7223 912 9174 und
Email: msauer@bildphilosophie.de
Führungen mit Martina Sauer im Museum Frieder Burda, Entfaltung der Farbe Simon Hantaï (bis 10.01.2027) Foto: 13.8.2026

Gemeinsames mit Jacques Derrida und Jean Luc Nancy realisiertes Buchprojekt von Simon Hantaï: Le Toucher, limitierte Sonderedition, Paris; Galilée, 2000
Im Museum HAUS KIEFER
Ottersdorf/Rastatt
Friedhofstr. 1, 76437 Rastatt-Ottersdorf
Dauerausstellung für ca. 1 Jahr,
ab 20. March 2026
Anselm Kiefer: Aquarelle und Bücher 1969-2017
Schwerpunkthema der Führung:
Auf den Spuren dessen, was das Menschsein im Allgemeinen und sein Sein in Beziehungen ausmacht
mit Security außerhalb der Öffnungszeiten) Termin nach Vereinbarung, 90 Min.
(in Deutsch und Englisch)
Tel. +49 (0)7223 912 9174 und
Email:
msauer@bildphilosophie.de

Foto: HAUS KIEFER, Anselm Kiefer. Noch nicht (Ernst Bloch). 1974. Aquarell, Kugelschreiber auf Papier, 23,3 x 32 cm

"ICH WOLLTE PAPST WERDEN"
Anselm Kiefer während der Eröffnung des HAUS KIEFER in Otttersdorf im Badischen Rastatt am 27.4.2025,
Foto: Martina Sauer
Weiterbildungs- und Fortbildungsangebote
für Bildungsportale, DebattierClub Philosophie +
Image - Culture -Philosophy
- Cézanne - van Gogh - Monet. Warum malen wir abstrakt?
- 300 Jahre Kant: Sind wir aufgeklärt?
- Hilla von Rebay and Peggy Guggenheim. Zwei der erfolgreichsten Kunstsammlerinnen weltweit
- Turner und der Sensualismus (John Ruskin)
- Wer bin ich? Kolonialismus und Afrika (Kant, Barthes, Butler)
- Mythen, Fake News und alternative Wahrheiten. Antworten aus der Philosophie
- Was ist Postmoderne?
- Zum Verhältnis von Mensch und Natur/Umwelt in der Künsten: Olafur Elíasson
- Mode - mehr als Kleidung Starbek und Lady Gaga
- "Für wahr halten": Zu einer Neubewertung des sozial-politischen Verhaltens
DebattierClub: Philosophie +
(Anmeldung über vhs Baden-Baden)
SS 2025 Platon: Das Höhlengleichnis
WS 2025 (Existenzialismus) "Sie kam und blieb": Martin Heidegger und Simone de Beauvoir
SS 2026 Ethik und Moral I - ein folgenreicher Unterschied
(Diskussion zu den Grundlagen: Naturethik, Universalethik, Güteethik)
WS 2026
Ethik und Moral II - Lösungen aus dem Dilemma? (Diskussion mit Textpassagen dazu von Platon, Moses, Kant, Arendt, Habermas, u.a.)
Tätigkeiten an Universitäten und in wissenschaftlichen Organisationen
Forschungseinrichtung
(seit 2015):
DGS Deutschen Gesellschaft für Semiotik:
Wissenschaftliche Beirätin, Co-Sektionsleitung Bild, Herausgeberin
CfP bevorstehende Veröffentlichung des Themenbands: Frames and Framing: Dynamic Nature and Material-Cognitive Interplays, edited by Natalia Igl & Martina Sauer [special issue Zeitschrift für Semiotik 2-3]. Tübingen: Stauffenburg 2025/26
24. bis 28. Sept. 2024
17. Internationaler Kongress, RPTU, Rheinland-Pfälzische Technische Universität Landau über/lesen Zeichen.Kulturen.Digitalität
Keynote speech von Martina Sauer, Institut für Bild- und Kulturphilosphie, Martina Sauer und Giuseppe Di Cesare, Institute for Neuroscience, Parma, Italy über Vitality forms in action, speech, and design: a powerful communication tool for social interactions
Gemeinsames
Panel Bild & Mode des Insituts für Bild- und Kulturphilosphie, Martina Sauer und der AMD Hamburg FB Design, Petra Leutner über
Metaverse - KI and New Semiotics?, hybrid D/En
CfP des Panels Bild und Mode, PDF hier (hybrid) Bewerbungen und Rückfragen an msauer@bildphilosphie.de (Bild) oder pleutner@aol.com (Mode).
Tagungsband: Petra Leutner und Martina Sauer (Hg.). Bild und Mode im Metaverse: Semiotische Transformationen durch künstlische Intelligenz [special issue Zeitschrift für Semiotik]. Tübingen: Stauffenburg 2026
Forschungseinrichtung
(seit 2022):
Langer Circle: Utrecht University
CfP Vienna University of Technology, Austria, 26-29 May 2026, international Conference: Susanne K. Langer: Artistic Angels, Philosophical Circles, Poetic Dots, and Technical Lines . Vortrag Institut für Bild- und Kulturphilosophie, Martina Sauer, May 26, über: Susanne K. Langer as a fundamental researcher. On the connection between living forms and synchronization as the basis of a communion or frames
25. World Congress of Philosophy: Philosophy across Boundary, Rom, Italien, Teilnahme am Round-Table des Langer-Circle am 02.08.2024 über Susanne K. Langer´s Philosophy and Legacy, Towards Vitality Semiotics and a New Understanding of the Conditio Humana in Susanne K. Langer mit Donald Dryden (USA), Tereza Hadravová (CZ), Lona Gaikis (AT/CAN) and Martina Sauer (GER), Vortrag über Towards Vitality Semotics and a new understanding of the Conditio Humana in Susanne K. Langer. Transcript by Lona Gaikis, August 17, 2025
Blommsbury Handbook of Susanne K. Langer, hrsg. von Lona Gaikis. London: Blommsbury 2024, Kapitel 15, 223-238. Beitrag von Martina Sauer über: Towards Vitality Semiotics and the New Understanding of the Conditio Humana in Susanne K. Langer.
Art Style | Art & Culture International Magazine, New York & São Paulo:
Senior Editor (seit 2029):
#issue_10: herausgegeben von Martina Sauer und Christiane Wagner
Special issue on: Multimodality: On The Sensually Organized and at The Same Time Meaningful and Socio-Culturally Relevant Potential of Artistic Works. Erschienen 09/2022
#issue_11: herausgegeben von Martina Sauer und Zhuofei Wang
Special issue on:
Atmosphere and Mood.
Two Sides of The Same Phenomenon. Erschienen 03/2023
Lehre an Universitäten 2023-27
FH Münster: MSD, Münster School of Design:
auf Einladung des Dekans, Prof. Dr. phil. Lars Grabbe,
WS 2025/26, Master of Arts, Illustration: Designtheorie, on site und remote
SS 2026, Bachelor of Arts: Grundlagen, Workshop: Text and Presentation II, on-site
WS 2026/27, Master of Arts, Illustration: Design Theory, on-site and remote
WS 2026/27, Bachelor of Arts: Theorien der Wahrnehmung, Kommunikation und Medien: Bildanalyse (Visiting Professorship for Prof. Dr. Lars Grabbe), on-site und remote
UdK Universität der Künste, Berlin: auf Einladung von Prof. Dr. Susanne Hauser, Fachbereich Architektur
WS 2024/25, Methodisches aus der kunsthistorischen Praxis: Vitality Semiotics und der Raum in der europäischen Kunstgeschichte
AMD Akademie Mode & Design,
Düsseldorf und Hamburg, Fresenius Hochschule, University of Applied Sciences (2021-2024)
Lehr- und Forschungsbeauftragte seit SS 2021 bis WS 2024 auf Einladung der Vize-Forschungsdekaninvon Prof. Dr. Petra Leutner AMD Hamburg
SS 2024 Düsseldorf Online-Seminar:
Wahrnehmung und Gestaltung II: Natur- und kulturwissenschaftliche Ansätze: Unterschiede, Methoden und Praxis
WS 2023/24 Düsseldorf Online-Seminar:
Wahrnehmung und Gestaltung I:
Natur- und kulturwissenschaftliche Ansätze: Unterschiede, Methoden und Praxis
Forschungsprojekte und Lehrfilm:
24. -28. Sept. 2024 internationale Konferenz der Deutschen Gesellschaft für Semiotik über Zeichen.Kulturen.Digitalität,
Gemeinsames Panel Bild & Mode , des Instituts für Bild- und Kulturphilosphie, Martina Sauer gemeinsame mit Petra Leutner, AMD Hamburg, über
Keynote speech: Institut für Bild- und Kulturphilosophie, Martina Sauer und Institut für Neurowissenschaften, Parma, Italien, Giuseppe Di Cesare über Vitality forms in action, speech, and design: a powerful communication tool for social interactions
CfP (Deadline 30.November 2023) des Panels Bild und Mode (hybrid), Martina Sauer (Bild) und Petra Leutner (Mode) über/lesen Metaverse - KI and New Aesthetics?, hybrid, D/En, Bewerbungen und Rückfragen an msauer@bildphilosphie.de (Bild) oder pleutner@aol.com (Mode).
SS 2022 Forschungsprojekt über Affective Perception and Design Institut für Bild- und Kulturphilosophie, Martina Sauer mit der AMD Hamburg, FB Design, Petra Leutner und dem Institute of Technology (IIT) Genua/Parma, Italien, CONTACT lab, Dr. Giuseppe Di Cesare und Giada Lombardi: https://whisperproject.eu/team-lab-robot
13. Juni 2022, 16 Uhr, öffentlicher Vortrag, Institute of Technology (IIT) Genua/Parma, Italien, CONTACT lab, Dr. Giuseppe di Cesare und Giada Lombardi über Affective Perception and Design an der AMD / FB Design der Hochschule Fresenius, Alte Rabenstrasse 1, 20148 Hamburg, Raum 1.01
SS 2022
Lehrfilm (intranet)
über
Margaret und Christine Wertheim. Wert und Wandel der Korallen
im Museum Frieder Burda Baden-Baden des
Instituts für Bild- und Kulturphilosophie, Martina Sauer und der AMD Hamburg,
Petra Leutner
Neuerscheinungen: E- Bücher, E- Lexikonbeitrag und
E- Aufsätze
02/2026 Von der Wut zum Spiel. Meat & Dress bei Jana Sterbak & Lady Gaga als Beispiele für einen Wandel im Storytelling im Selbstbild von Frauen vom faktischen zum postfaktischen Zeitalter. In: Crossmediale Ästhetiken und postmoderne Mythenmaschinen: Bildkritik und Kommunikation im postfaktischen Zeitalter, edited by Lars Grabbe, special issue IMAGE 43, 2026, 68-109.
08/2025, Italien, 25. World Congress of Philosophy: Philosophy across Boundary , Rom, Round-Table des Langer-Circle, 02.08.2025: Susanne K. Langer´Philosophy and Legacy, Panel with Donald Dryden (USA), Tereza Hadravová (CZ), Lona Gaikis (AT/CAN) and Martina Sauer (GER), Transcript by Lona Gaikis, August 17, 2025: Talk on Towards Vitality Semiotics and a New Understanding of the Conditio Humana in Susanne K. Langer
12/2024 Vitality Semiotics: The Ever Beautiful and Its Potential for an Intercultural Approach: In Atmospheric Design and Everyday Aesthetics [Contemporary Aesthetics, 12], edited by David Brubaker und Zhuofei Wang: 1—11.
01/2024 Towards Vitality Semiotics and a New Understanding of the Conditio Humana in Susanne K. Langer. In: The Bloomsbury Handbook of Susanne K. Langer, edited by Lona Gaikis. London: Bloomsbury, Kapitel 15, 223—238.
07/2023 Marshall McLuhan in a New Light. Old and New Methods of Influencing Emotions in Communities of the Electronic Age. In: Beyond Media Literacy [Welt Gestalten 7], edited by Lars Grabbe, Andrew McLuhan & Tobias Held, 14—32. Marburg: Büchner.
07/2023 Lexikonbeitrag: Debatte zwischen spekulativer Ästhetik versus Ästhetik als Formwissenschaft 1830-1870. In: Grundriss der Geschichte der Philosophie, Bd. 1/2, Die Philosophie des 19. Jahrhundert: Deutschsprachiger Raum 1830-1870, Hg. Gerald Hartung. Basel: Schwabe 2023, § 16, 425—447.
2. Aufl. ergänzt um Literatur und weblinks, UB Arthistoricum.net, Heidelberg 2024.
05/2023
Interaction of Nature and Man after Ernst Cassirer: Expressive Phenomena as Indicators. In: Critical Zone
[Visual Past 7], edited by Jacobus Bracker & Stefanie Johns, 147—161.
03/2023 Giada Lombardi, Martina Sauer and Giuseppe Di Cesare, An Affective Perception: How ‘Vitality Forms’ Influence our Mood. In: Atmosphere and Mood. Two Sides of the Same Phenomenon [Art Style 11], edited by Martina Sauer & Zhuofez Wang, 127—139.
In Bearbeitung:
Bücher und Aufsätze
Anthologie über Frames and Framing: Dynamic Nature and Material Cognitive Interplays, edited by Natalia Igl & Martina Sauer [special issue Zeitschrift für Semiotik, 3, 2026]
Aufsatz über On the Connection between the Perception of Vitality Forms in Images and Synchronization Processes in the Formation of Frames. Vitality semiotics and the prerequisites in frame formation using Katharina Sieverding´s 1973/74 photographic work, Transformers, as an example. In: Natalia Igl und Martina Sauer (Hg.). Frames and Framing: Dynamic Nature and Material Cognitive Interplays [Zeitschrift für Semiotik 4]. Tübingen: Stauffenburg 2026
Anthologie über Bild und Mode im Metaverse: Semiotische Transformationen durch künstlische Intelligenz, edited by Petra Leutner & Martina Sauer [special issue Zeitschrift für Semiotik 4]. Tübingen: Stauffenburg 2026
Aufsatz/eingeladene Autorin:
Ernst Cassirer. Zu den Grundlagen (sozial)politischen Verhaltens. Ein Beitrag zur Philosophie der Symbolischen Formen. Die Künste. In: Massimo Ferrari and Maja Soboleva (eds.). The Philosophiy of Ernst Cassirer [RUDN Journal of Philosophy 3], Sept. 2026
E-Bücher
In past decades, the subject atmosphere and mood has gone beyond the physio-meteorological and psychological scopes and become a new direction of aesthetics which concerns two sides of the same phenomenon. As the primary sensuous reality constructed by both the perceiving subject and the perceived object, atmosphere and mood are neither a purely subjective state nor an objective thing. Atmosphere is essentially a quasi-object pervaded by a specific affective quality and a ubiquitous phenomenon forming the foundation of our outer life experiences, while mood is a quasi-subject pervaded by specific objective quality and thus a ubiquitous phenomenon forming the foundation of our inner life experiences. A practical dimension is thereby, from the outset, embedded in the consideration of both concepts. This is mainly characterized by actions and, correspondingly, ethical aspects, which concern the design and creation of atmosphere and thus the triggering of mood through works of art. Here, on the one hand, the process of artistic formation, long neglected in the European tradition, is given prominence as an aesthetic practice, and on the other hand, an interactive dialogue is effectively established between the artist, the work and the viewer. Due to the fact that atmosphere and mood, both as in-between, emphasize the interaction of the perceiver and the perceived from two sides, here the decisive question is: in what kind of environment do we live or participate and in what way do we experience it? The focus of aesthetics is now not on the conventional issue whether the environment is beautiful or gives us a sense of beauty, but on how the environment influences our feeling of being there (Befinden) through our own sensuality. Such an approach would contribute to a critical transformation in aesthetic methodology, namely from the ontological and/or epistemological what to the phenomenological and anthropological how.
The tension between atmosphere and mood, as revealed here, opens up a large space for exploring a new understanding of aesthetics. On this basis the special issue pursued to diversify this discussion on an international level.
Atmosphere and Mood: Two Sides of the Same Phenomenon, edited by Martina Sauer & Zhuofei Wang.
Art Style 11,
New York & São Paulo, 2023
With a Call for Essays, the special issue Multimodality sought contributions that accept not only the material but also the body-bound dependence of media perception and understanding. To this end, contributions were included that shed light on both the structural and signifying potential of artistic works through multimodal analysis. Particular attention was paid to contributions that clarify how the structural features - the modes - of the arts, their perception, and their signifying potential in terms of content are interrelated and how they are to be understood in communicative and thus socioculturally relevant terms. Thus, in addition to neuroscientific contributions, those from cultural anthropology, art history, image and art studies, and literary studies were included.
Multimodality. The Sensually Organized Potential of Artistic Works, edited by Martina Sauer & Christiane Wagner. ,
Art Style 10, 1,
New York & São Paulo, 2022
2021 statt 2020 hat der 16. internationale Kongress der Deutschen Gesellschaft für Semiotik zum Thema Transformationen stattgefunden. Bedingt durch die Corona-Pandemie wurde er schließlich nicht in Präsenz an der TU Chemnitz durchgeführt, sondern fand online statt: http://www.semiotik.eu/transformationen-2020. 11 Sektionen mit unterschiedlichen Schwerpunkten aus der Archäologie, der Architektur, dem Design, den Digital Humanities, zum Körper, aus dem Bereich Literatur & Jugend- und Subkulturen, Medien, Mode, Umwelt- und Karto/Atlassemiotik und Zeichenphilosophie schrieben dazu je gesondert ein Call for Paper aus.
Die Sektion Bild & Kulturwissenschaft wandte sich an die Forschungsgemeinschaft mit einem deutsch/englischen Call zu Bildern als Agenten kultureller Transformationsprozesse – Images as Agents of Cultural Transformation Processes. Gerade auch Bilder – mit dem Kunst- und Kulturwissenschaftler Aby M. Warburg – als Agenten zu verstehen und insofern nicht nur deren Erkenntnis-, sondern auch deren Wirkungspotential anzuerkennen und nachzuvollziehen, stand darin im Fokus. Als aktive Teile von Kultur, vermitteln sie diese nicht nur, sondern regen zugleich zu Handlungen an. Insofern lassen sich Bilder nicht nur als Dokumente und Zeugnisse der kollektiven Geschichte verstehen, sondern übernehmen als Träger und Speicher affektiv wirksamer Kommunikationselemente einen aktiven Part. Als Agenten kultureller Transformationsprozesse nehmen Bilder einen eigenen Status innerhalb des menschlichen Ausdrucks- und Wirkungsvermögens ein. Die Aufsätze in diesem Band legen davon ein beredtes Zeugnis ab.
Bilder als Agenten kultureller Transformationsprozesse, hg. v. Martina Sauer & Jacobus Bracker. IMAGE 36, 2022
This special issue on affordances bases on the thesis, that all natural and artificial things inhere affordances that appeal to our cognitive system, and thus invite us to look at them, perceive them, think about them, interpret them, and use them.The concept roots in the studies of the American psychologist James J. Gibson from the 1960s. According to him, "things" offer a certain range of possible activities depending on their form, time patterns, and material qualities, thus becoming part of human-thing-interactions. However, affordances can also be culturally trained. This aspect has been intensively discussed subsequently within different disciplines (e.g., Social Sciences, Design Studies). But only recently has the concept received attention in the field of Visual Culture Studies particularly through archaeological scholarship.
As the articles of this special issue show, this approach is now gaining momentum in a broad range of image- and object-related disciplines. It may not surprise that the authors’ perspectives on images and objects vary widely within the issue. However, thanks to the use of affordances as a theoretical and/or methodological tool, they all contribute to fundamental questions of perceiving, receiving, understanding, as well as interpreting, and acting with sensuously present culture.
On The Material Image. Affordances as a New Approach to Visual Culture Studies, edited by Elisabeth Günther & Martina Sauer.
Art Style 7,
New York & São Paulo,
2021

We live in the age of postmodernism. What does that mean? With a call for essays, we asked for proposals for a better understanding. At the same time, we were looking for posts that show how the arts have processed and are still processing the change from the modern to the postmodern selfconception of man, which has been described by philosophy since the 1950s to today. This special issue thus demonstrates how architects, designers and artists have reacted to the new socio-politically relevant concepts of postmodernism.
With contributions of Simone Kraft on architecture, Arianna Fantuzzi on self-portraits, Stephan Schmidt-Wulffen on visual arts in the 1980s, Anna Kristensson on design, Iris Laner on postmodern theory and the work of Jeff Wall, Christiane Wagner on postmodern avatars and finally, I contributed with a text on the deconstruction of the familiar in postmodern theory and the work of Karin Kneffel.
On the Postmodern Age, edited by Martina Sauer. Art Style 6. New York & São Paulo, 2020
Die hier vorgelegte, erste zusammenhängende Monografie über das Leben und Werk des bedeutenden Bauhausmeisters verfolgt das Ziel, Josef Albers als Künstler und Pädagoge neu zu entdecken. Vierzig Jahre nach seinem Tod soll damit ein Künstler geehrt werden, der bisher in der Reihe der Bauhausmeister zu wenig Beachtung fand. Ihn allein als Lehrer und Ideengeber des Vorkurses am Bauhaus vorzustellen, greift zu kurz. Nach seiner Emigration in die USA schaffte er den internationalen Durchbruch als Künstlerpersönlichkeit und revolutionierte in der Folge die Kunstwelt sowohl durch sein Werk als auch sein Wirken als Pädagoge.
Vgl. Rezension auf Amazon
Martina Sauer, Josef Albers, "So ist Kunst ... Erlebnis", mit einem Vorwort von Ulrike Growe, Josef Albers Museum Quadrat Bottrop und bebildertem Stadtrundgang in Weimar und Dessau [Bauhaus Personenreihe,
hg. v.
Elke Beilfuß]
Wiesbaden: Weimarer Verlagsgesellschaft,
2018, 19,90 €
Wie nehmen wir Welt wahr, wie Bilder? Auf der Annahme, dass wir Welt wie Bilder zunächst über unsere Empfindungen erschließen, mithin zwischen beidem ein unmittelbarer Zusammenhang besteht, baut das Buch auf. In der Diskussion von Faszination und Schrecken, wie sie die Deutschlandbilder Anselm Kiefers auslösen können, diskutiert die Autorin die Konsequenzen und Schlussfolgerungen daraus für unser kulturelles Selbstverständnis. Für die Forschung neu entwickelt die Autorin darauf aufbauend eine Bild- und Kulturtheorie, die den Sonderstatus der Kunst mit erläutert.
In erster Auflage ausgezeichnet für Theorie im Rahmen des Hans-und-Lea-Grundig-Preis 2015 der Rosa-Luxemburg-Stiftung [Berlin, 26.11.2015]
Martina Sauer, Faszination - Schrecken.
Zur Handlungsrelevanz ästhetischer Erfahrung anhand Anselm Kiefers Deutschlandbilder. 2. Aufl. 2012. Heidelberg: arthistoricum.net, 2018.
PDF kostenfrei, Gebundenes Buch 36,90 €, Taschenbuch 26,90 €
"Grenzen" auszuloten und zu beschreiben machte sich der Kongress der Deutschen Gesellschaft für Semiotik in Passau im September 2017 zur Aufgabe. Insgesamt 12 Sektionen der Gesellschaft schrieben dazu eigens einen Call for Paper aus. Mit der vorliegenden Anthologie aus der Sektion Bild gilt es deutlich zu machen, wie konkret gerade auch über Bilder die Grenzen des je Eigenen, Anderen und Fremden verhandelt werden können.
Ikonische Grenzverläufe. Szenarien des Eigenen, Anderen und Fremden im Bild, edited by Martina Sauer. IMAGE 28,01, 2018
Doktorarbeit
Vermitteln abstrakte Bilder überhaupt noch Sinn und wenn ja, welchen? Mit der Reduzierung der Bildanlage auf einfache Flecken bei Cézanne, auf Striche bei van Gogh und schlierende Farbspuren bei Monet steht deren Bedeutung grundlegend infrage. Werden diese dagegen als Wirkungskräfte bzw. Impulskräfte aufgefasst, eröffnet sich sich ein ganz neuer, anderer Sinn. Landschaft wird nicht länger vorgestellt, sondern "realisiert" sich in der ästhetischen Erfahrung. Ästhetik bzw. Aisthetik (Wahrnehmung) erweist sich von daher als Erfahrungs- und Erkenntnisbegriff. Damit lässt sich auch der Begriff des Bildes "neu" greifen: Es lässt sich als ein "energetisches System" beschreiben.
Martina Sauer, Cézanne - van Gogh - Monet. Genese der Abstraktion, Dissertation Basel 1998, 2. Aufl. 2014, Universitätsbibliothek Heidelberg: ART-Dok, Download kostenfrei, 20 € als Buch über die Autorin





