ANGEBOTE FÜHRUNGEN in Kunst und Philosphie
Museum Frieder Burda
Baden-Baden
bis 2. August 2026
Deutsch und Englisch, 60 min.
Dr. phil. Martina Sauer
Wettstreit mit der Wirklichkeit. 60 Jahre Fotorealismus
Ausstellung im Museum Frieder Burda bis 02. August 2026
Führung nach Vereinbarung: Tel. +49 (0)7223 912 9174 oder msauer@bildphilosophie.de

Foto: Chuck Close, Phil, 1969, Acryl und Grafit a.L., 275 x 213,4 cm, Whitney Museum of American Art beim Rundgang mit dem Dr. Daniel Zamani, künstlerischen Direktor im Museum Frieder Burda, Foto: Martina Sauer 26. Februar 2026
Themenführung:
Realität ist doch Realität, oder nicht?
Lässt sich ernsthaft über 60 Jahre Fotorealismus sprechen? Realität ist doch Realität, oder nicht? Gibt es einen Unterschied zum Begriff der Wirklichkeit, der hier berechtigter Weise auftaucht?
Die vorgestellten 33 Künstler:innen sind zudem keine Fotografen, sondern Maler. Ihre insgesamt 95 Werke geben viel Raum und Anlass um darüber zu sprechen. Hmm, und wie steht es vor diesem Fragehintergrund um die Bedeutung der Medien, sei es die der Fotografie im Verhältnis zur Malerei oder Schablonentechnik und dem Einsatz von Computern, die hier u.a. mit zum Einsatz kommen? Eine spannende Ausstellung zu aktuellen Fragen unserer Zeit. Ich freue mich über Ihr Interesse für einen Rundgang.
*Literatur zum Thema zum kostenfreien Download am Beispiel von Karin Kneffel, die in der Ausstellung vertreten ist vgl. Martina Sauer, 09/2020
What is reality? Walter Benjamin, Roland Barthes, Jacques Derrida, Judith Butler, and the artist Karin Kneffel on the deconstruction of the familar as liberation from determiniation. In: Martina Sauer (ed.) On the Postmodern Age [Art Style 6]: 101—120.
Museum HAUS KIEFER
Ottersdorf/Rastatt
Friedhofstr. 1, 76437 Rastatt-Ottersdorf
Anselm Kiefer: Aquarelle und Bücher 1969-2017
ab 20. March 2026
Themenführungen (mit Security außerhalb der Öffnungszeiten)
nach Vereinbarung in Deutsch oder Englisch, 90 Min.
msauer@bildphilosophie.de
+49 7223 9129174 (AB)

"ICH WOLLTE PAPST WERDEN"
So lautete die Antwort des heute 80j. Anselm Kiefer während der Eröffnung des HAUS KIEFER in Otttersdorf im Badischen Rastatt am 27.4.2025,
Foto: Martina Sauer

Foto: Homepage HAUS KIEFER, Ticketservice. Anselm Kiefer. Noch nicht. 1974. Aquarell, Kugelschreiber auf Papier, 23,3 x 32 cm
Sonderführung (mit Security außerhalb der Öffnungszeiten)
Auf den Spuren des Ausdrucks in der neuen Ausstellung im HAUS KIEFER im Badischen Ottersdorf
Lassen sich Gefühle über die schnellen, leichten Striche der Aquarelle leichter ausdrücken als über die klassische Malerei? Hier befreite, zarte Lebhaftigkeit, dort gezähmter, kontrollierter Ausdruck? Haben Kiefer und Nolde mehr Ähnlichkeit, als man ahnt?
Den Spuren des Ausdrucks in Anselm Kiefers Aquarellen und Büchern in der neuen Ausstellung im HAUS KIEFER zu folgen, ist vor diesem Hintergrund eine Herausforderung. Denn in den Werken verbinden sich die zarten, transparenten Spuren der Aquarellstifte im Einzelbild und als Serie auf poetische und intime Weise mit Themen wie Landschaften, menschlichen Figuren und Selbstbildnissen sowie mit Motiven aus Geschichte, Mythologie, Literatur, Philosophie, Alchemie und dem körperlichen Empfindungsreichtum des Menschen.
Vgl. vertiefend zu Anselm Kiefer, die durch den Hans und Lea Grundig-Preis der Rosa-Luxemburg Stiftung ausgezeichnete Schrift von Martina Sauer zu den Deutschlandbildern Anselm Kiefers [1. Aufl. 2012]. Heidelberg: Arthistoricum 2018 (download kostenfrei)